VITALSTOFFTHERAPIE
Die Vitalstofftherapie verbindet ernährungsheilkundliche mit wissenschaftlichen Erkenntnissen analog zur Orthomolekularmedizin (OM). Sie arbeitet oft mit geringeren Dosierungen als die OM. Darüberhinaus verwendet sie aber auch Pflanzenauszüge (Phytotherapie) und verdünnte Zubereitungen von Mineralsalzen.
Der/die VitalstofftherapeutIn begleitet und unterstützt den/die KlientenIn bzw. PatientenIn bei Fragen der Prävention sowie bei chronischen Krankheiten. In der Vitalstofftherapie wird mittels einer umfassenden Anamnese und bei Bedarf durch zusätzliche Diagnosemethoden, wie Stuhl-, Haar- und Blutanalysen ein Gesamtbild der Störung oder Krankheit aufgenommen. Danach werden individuelle Therapieschritte durch Ernährungsanpassung und den Einsatz von ausgewählten Nahrungsergänzungen und Pflanzenpräparaten eingeleitet. Im Laufe der Therapie werden die Ernährungsempfehlungen und Präparate immer wieder an die Situation neu angepasst.
Wichtig ist in der Vitalstofftherapie auch das Unterstützen der verschiedenen Organsysteme, damit die eingenommen Präparate besser greifen können. So müssen zum Beispiel eventuell bevor ein Ausleiten von Giftstoffen angegangen werden kann, zuerst die Entgiftungssysteme Leber und Nieren gestärkt oder unterstützt werden. Die Supplementierung mit Vitalstoffen kann bei akuten Krankheitsbildern (z.B. Erkältungen) die Krankheitszeit verkürzen. Auch bei langwierigen, chronischen Leiden kann sie die Dauer und Folgen der Krankheit wesentlich beeinflussen.