|
|
FEOS
Mitglieder-Count
138 |
|
Sekretariat:
Hermatswilerstr. 50
CH-8330 Pfäffikon Tel.: +41-(0)44-950 00 25
Fax: +41-(0)44 950 50 43
Ursula Wetter (Kontakt)
Montags bedient
|
|
 |
EINFÜHRUNG IN DIE NUTRIOLOGISCHE MEDIZIN
| ORTHOMOLEKULARMEDIZIN |
Die Anwendung von im Körper
natürlich vorkommenden Substanzen zur Erhaltung der Gesundheit oder zwecks
Behandlung von Krankheiten |
| ERNÄHRUNGSMEDIZIN |
"Die Nahrung ist Ihr stärkstes
Medikament!" |
| NUTRIOLOGISCHE MEDIZIN |
Synergistische Zusammenfassung der Ernährungs- und Orthomolekularen Medizin |
 |
Die biochemische Auswirkung unserer Nahrung ist in der heutigen Industriegesellschaft der wichtigste Gesundheit oder Krankheit verursachende Faktor. Die quälenden Krankheitsbilder unserer Zeit verschieben sich immer mehr von akuten auf chronisch-degenerative. Es vergeht meist längere Zeit, während der Krankheitszeichen kaum oder überhaupt nicht in Erscheinung treten. Wir werden auf Fehl- und Mangelernährung in der Regel erst dann aufmerksam, wenn die schädlichen Folgen ein grösseres Ausmass angenommen haben und Organschädigungen vorliegen. |
| Dann wird eine ursächliche Behandlung schwierig und kostenaufwändig. Die Rechnung für dieses Verhalten wird unerbittlich präsentiert: letztendlich wird eine Kostenflut verursacht, unter der unser Gesundheitssystem auf dem besten Wege zu entgleisen ist. Sie können durch eine Medizin, die vorwiegend auf das Behandeln von Symptomen ausgerichtet ist, nicht verhindert werden.
Wir brauchen also eine vorausschauende, vorausdenkende Medizin, bei der die Gesundheitsvorsorge, die Prävention eine entscheidende Rolle spielt – die Menschen erreicht, bevor durch Fehlerverhalten in der Ernährung schwer behindernde Krankheitsbilder auftreten.
Die Ernährung bildet die Grundlage für die Gesundheit; mit den Worten des Ernährungs-forschers Prof. Karl Pirlet werden wir: "Jeden Augenblick zu neuer Gesundheit geboren." Eine richtig verstandene und praktizierte Ernährungsheilkunde ist offen, undogmatisch, individuell und “alltagstauglich”. Sie erkennt aber auch die grosse Gefahr, die von der Nahrungsmittel- und Süsswarenindustrie durch die Schlaraffisierung des Alltags vor allem für Kinder ausgeht. |
| Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), die immer beängstigerende Ausmasse annimmt, mag hier als praktisches Beispiel für die verbindende und übergreifende Aufgabe der FEOS stehen. Vor 25 Jahren waren lediglich etwas mehr als 1% der sog. Altersdiabetiker zwischen 9 und 19 Jahren alt. In den USA nähert sich diese Quote jetzt der 50-%-Marke mit insgesamt rasanten Steigerungsraten. Ähnliche Entwicklungen werden auch bei uns beobachtet. Ein verheerender Trend für die Langzeitgesundheit der Bevölkerung und die Kostenfolgen: Der Typ-II-Diabetes ist bei Erwachsenen der Hauptgrund für Erblindung, Amputationen und Nierenversagen mit allen einschneidenden Folgen. Keine Frage: die für Industrienationen typische Fehlernährung mit zu hohem Konsum an gehärteten Fetten, tierischem Eiweiss und vor allem Zucker und isolierten Kohlenhydraten hat den rasanten Anstieg ausgelöst. |
 |
Der Mensch benötigt für ein gesundes, reibungsloses Funktionieren aller Organe gegen 50 Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und sog. Kofaktoren), die in der richtigen Menge und Konzentration als sogenannte Mikronährstoffe einen optimalen Gesundheitsschutz bieten. Unsere tägliche Nahrung bildet dabei die wichtigste Grundlage. Die Orthomolekulare Medizin (griech. orthos = richtig, molekular = die Moleküle, kleine chemische Verbindungen betreffend) setzt diese Vitalstoffe ein, um den Körper optimal zu versorgen, Gesundheit zu erhalten oder Beschwerden und Erkrankungen zu verhindern und zu lindern.
Die Orthomolekulare Medizin nutzt ausschliesslich Substanzen, die in unserem Körper ganz natürlich vorkommen, vom Körper aber in vielen Fällen nicht selbst hergestellt werden können. Sie müssen als Mikronährstoffe regelmässig in ausreichender Menge über die Nahrung oder mit ergänzenden Präparaten zugeführt werden, damit wir gesund und leistungsfähig bleiben.
|
 |
Um Gewissheit über die Nährstoffversorgung und toxische Belastungen zu erlangen, werden Haare, Blut, Urin und Stuhl mittels Laboranalysen wissenschaftlich untersucht. Die Basis der orthomolekularen Behandlung ist die Zufuhr der körpereigener Substanzen in der richtigen Menge und Kombination. Optimal-dosierung ist ein wichtiger Grundsatz der Orthomolekularen Medizin. Werden dem Körper die richtigen Mikronährstoffe zur Verfügung gestellt, so leistet eine dadurch bewirkte Umstimmung häufig Erstaunliches. Sie wirkt schonend, entlastend und steigert die Reaktionsfähigkeit und damit die Selbstheilungskräfte des Körpers, ohne eine Vielzahl von neuen Problemen zu schaffen, wie es bei den üblichen Medikamenten häufig der Fall ist.
Es muss als erstes bei Defiziten abgeklärt werden, ob überhaupt ein Mikronährstoff-Mangel durch zu geringe Zufuhr über die Ernährung besteht oder ob vielmehr Resorptionsprobleme die Ursache bilden.
Um die Nahrungsmittel in unserem Magen-Darm-Trakt in geordneter Weise zu verdauen, d.h. zu transportieren, aufzuschlüsseln und aufzu-nehmen und um vorhandene Giftstoffe und Stoffwechselprodukte auszuscheiden, bedarf es einer ausgeklügelten Ausstattung von Schleimhaut, Nerven- und Immunzellen. |
In diesem System scheint es so etwas wie eine Bauchintelligenz zu geben, die ein geordnetes rhythmisches Zusammenziehen und Erschlaffen der Darmmuskulatur gewährleistet. Vor allem die Schleimhaut des Dünndarms, wo die Aufnahme der Nahrung erfolgt, ist auch ein wichtiges Immunorgan. Ist diese durch jahrelange Fehlernährung geschädigt, muss zuerst über eine Sanierung des Darmmilieus die Grundlage für die Resorption der Vitalstoffe wiederhergestellt werden.
Unser Körper ist auch ein Frühwarnsystem für die lebensfeindlichen, gesundheitsschädigenden Zumutungen unserer Zeit, sofern Symptome richtig erfasst und interpretiert werden. Die Kompetenz des Körpers, selbst schwerste Krankheiten und Verletzungen auszuheilen, wird immer noch unterschätzt.
Ernährung zusammen mit der angewandten Biochemie müssen entsprechend als Hauptgebiete der medizinischen Ausbildung und des Handelns betrachtet werden. |