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FEOS - NEWS (Archiv)

Laufen bis der Arzt kommt


Schweizer Sportmediziner analysieren die Folgen des 1.200 km langen Deutschlandlaufs für die Teilnehmer. Nicht nur Muskel- und Fettmasse der Läufer nehmen erheblich ab - auch ist eine massive Wassereinlagerung im Körper der Sportler zu verzeichnen.

Mehr zu diesem Thema:

Biozentrum Basel
Universität Zürich
JSSM
Deutschlandlauf
BIA
Für die Ostschweizer Metropole St. Gallen zählt Laufssport zu den eher liebevoll gehaltenen Aktivitäten: Seit 25 Jahren messen sich Sportler beim Altstadtlauf, mitmachen kann dabei jeder, ob Kind, ob Greis. Doch im Vergleich dazu hat das, was Mediziner des Gesundheitszentrums St. Gallen gemeinsam mit Wissenschaftlern am Biozentrum Basel und der Universität Zürich unter die Lupe nahmen, vollkommen andere Dimensionen – und könnte Extremsportveranstaltungen nachhaltig verändern.
Tatsächlich deckt eine im Fachblatt Journal of Sports Science and Medicine (JSSM) veröffentlichte Studie der Schweizer erstmals im Detail auf, wie massiv die gesundheitlichen Auswirkungen während des Deutschlandlaufs sind. Zweifelsohne, das Rennen gilt als eins der härtesten der Welt. 1.200 Kilometer in 17 Etappen müssen die Sportler bewältigen, allein die Teilnahme zählt als Erfolgt. Wer zudem in Kap Arkona auf Rügen startet und irgendwann in Lörrach das finale Ziel erreicht, kann stolz auf sich und seine Leistungen sein – und sicher, seinen Körper in enormen Risiken ausgesetzt zu haben.


Reduktion der skelettalen Muskelmasse


Die Befunde der Schweizer nämlich sprechen für sich. Zwar nahm bei den Aktiven des Deutschlandlaufs erwartungsgemäß die Körperfettmasse beachtlich ab. 3,9 Kilogramm weniger Fett brachten die Sportler am Ende auf die Waage. Doch auch die skelettale Muskelmasse reduzierte sich um zwei Kilogramm und damit erheblich. Was die Sportmediziner zusätzlich überraschte war ein weiterer Aspekt. Die enorme Anstrengung der Läufer führte zu einer Anreicherung von Wasser im Gewebe – exorbitante 6,1 Prozent mehr an Flüssigkeit ließen sich nach den absolvierten 1.200 Kilometern im Körper der Sportler nachweisen. Dass die während des Laufs aufgenommene Flüssigkeitmenge nicht wie erwartet wieder ganz ausgeschieden wird, ergaben Messungen mit Hilfe der Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA), einem Verfahren also, das auf die unterschiedliche Leitfähigkeit von Gewebe für Wechselstrom basiert. Der Kuriositäten damit nicht genug. Denn entgegen der landläufigen Meinung verloren die beobachteten Extremläufer so gut wie keine Körpermasse - nur: die innere „Umschichtung“ des Organismus, bei der vitale skelettale Muskelmasse ebenso wie Fettgewebe abgebaut und in der Gesamtbilanz schlichtweg durch Wassereinlagerungen ersetzt wird, dürfte Mediziner und Veranstalter erschaudern lassen.


Nierenschäden nicht auszuschließen

Das „Auftreten von Rhabdomyolysen und damit verbunden von Nierenversagen“ sei zu befürchten, schreiben die Schweizer Autoren. Ihre Überlegungen und die Angst vor derartigen Komplikationen ist durchaus begründet, wie ein allgemeiner Blick auf die biochemischen Abläufe der Rhabdomyolyse zeigt. Das bei der Auflösung der Muskelfasern freiwerdende Myoglobin vermag nämlich die Niere zu schädigen, weil die im Myoglobin enthaltene Häm-Moleküle die Nierentubuli durch Pigmentzylinder verstopfen. Auch kann frei werdendes Eisen die Tubuluszellen in Mitleidenschaft ziehen. Als besonders pikant für die Läufer entpuppt sich an dieser Stelle die Zunahme des Wassers im Körper: Die damit verbundene Verschiebung der Flüssigkeit in den geschädigten Muskel führt womöglich zu einem Volumenmangel in den Gefäßen, was wiederum eine Minderdurchblutung der Nieren auslösen kann.


Anstieg des Plasmavolumens


Warum aber nimmt die eingelagerte Wassermenge überhaupt zu? Nach Ansicht der Sportmediziner aus St. Gallen kommt es infolge der enormen Belastung während des Rennens zu einer höheren Proteinproduktion des Körpers. Vor allem Albumin erhöht offensichtlich die Plasma-Protein Konzentration, und führt auf diese Weise zu einem höheren Plasmavolumen. Womöglich spielt aber auch die erhöhte Aldosteron-Aktivität der geschundenen Organismen eine wichtige Rolle. Das Hormon löst über komplizierte Mechanismen eine höhere Natriumionen-Retention aus, was letztendlich ebenfalls zum Plasmavolumen-Anstieg führen kann. Endstation auch dieser Kettenreaktion ist über Umwege der Nieren-GAU. Über solche Erkenntnisse der aktuellen Publikation werden sich Veranstalter von Extremsportevents in Zukunft Gedanken machen müssen, denn das Fazit der Sportmediziner ist deutlich: Für Extremläufer besteht eine ernstzunehmende Gefährdung der Gesundheit. Eine Tatsache, über die sich Teilnehmer des St. Gallener Altstadtlaufs hingegen auch in Zukunft keine Sorgen machen müssen: Ein 330 Meter Parcours für die Dreijährigen sowie die 8.800 Meter-Strecke der Erwachsenen reichen den Schweizern aus.
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Autor


Vlad Georgescu
Medizinjournalist/in
37520 Osterode
Deutschland
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20. Mai 2009, Neue Zürcher Zeitung
Magensäure sorgt für starke Knochen
Protonenpumpenhemmer als Risikofaktor für Brüche

Kai Kupferschmidt

Gesunde Knochen brauchen einen sauren Magen. Das legt eine neue Studie nahe.¹ Demnach könnten häufig verwendete Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, welche die Bildung von Magensäure vermindern, zu einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen führen. Tatsächlich hatte schon 2006 eine Studie aus Grossbritannien gezeigt, dass bei Patientengruppen, die solche Medikamente einnehmen, eine Häufung von Hüftknochenbrüchen auftritt.² Dies wurde von weiteren Studien bestätigt. Die Ergebnisse waren statistisch zwar signifikant, die Medikamentenhersteller machten aber darauf aufmerksam, dass es noch keine kausale Verbindung gebe. Forscher der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf haben nun erste Hinweise für einen solchen Zusammenhang gefunden.

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26. August 2008

N-Acetylcystein –ein orthomolekularmedizinisches
Psychopharmakon?

Zwei neuere Studien aus Australien weisen dem Glutathion-Prekursor N-Acetylcystein interessante therapeutische Möglichkeiten im Bereich psychiatrischer Störungen zu.
Im April 2008 publizierte ein Forscherteam um M. Berk und D.L. Copolov eine randomisierte doppelblinde, plazebokontrollierte Untersuchung über den begleitenden Einsatz von N-Acetyl- cystein (NAC) bei Schizophrenie (1), im Juni die Ergebnisse einer weiteren Studie, in der die Wirkung von NAC auf die depressive Symptomatik von Patienten mit bipolaren Störungen
überprüft wurde (2).

NAC bei Schizophrenie

Hintergrund: Schizophreniepatienten weisen deutlich erniedrigte Glutathionspiegel im Gehirn auf. Schizophrenie ist eine häufig
chronische und schwer zu therapierende Erkrankung. Im Tierversuch konnte bereits früher gezeigt werden, dass NAC den Gluta- thionspiegel im Gehirn anhebt. Zweck der Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit
von oralen NAC-Gaben (2x täglich 1 g) über 24 Wochen zusätzlich zur medikamentösen Therapie zu untersuchen.
Methodik: Es wurde eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Multicenter- Studie durchgeführt. Vorrangig wurden Veränderungen gegenüber der Ausgangssituation auf der Positive and Negative Symptoms Scale
(PANSS) untersucht, sekundäre Auswertungen schloss u.a. die Clinical Global Impression (CGI) Severity and Improvement scales ein. Es wurden ferner Veränderungen vier Wochen nach Beendigung der NAC-Supplementierung
ausgewertet. 140 Personen mit chronischer Schizophrenie unter antipsychotischer Dauermedikation wurde ausgewählt, 84 beendeten die
Untersuchung.

Ergebnisse: Es zeigten sich deutliche Verbesserungen für die NAC-Gruppe gegenüber der Plazebogruppe: PANSS total [-5.97 (-10.44, - 1.51), p = .009], PANSS negativ [mittlerer Unterschied -1.83 (95% CI: -3.33, -.32), p =
.018] und PANSS allgemein [-2.79 (-5.38, - .20), p = .035], CGI-Severity(CGI-S) [-.26 (- .44, -.08), p = .004], und CGI-Improvement
(CGI-I) [-.22 (-.41, -.03), p = .025]. Keine signifikanten Veränderungen wurden in Bezug auf die PANSS Positivsymptome festgestellt. NAC zeigte auch eine Verbesserung in Bezug auf die Akathisie (p = .022).

Schlussfolgerung der Forschergruppe: Die Ergebnisse legen nahe, dass NAC eine sichere und relativ effektive Möglichkeit der Augmentationstherapie der chronischen Schizophrenie darstellt.


NAC bei bipolaren Störungen
Hintergrund: Subsyndromale Depression ist ein Hauptproblem bei bipolaren Störungen. Sowohl die Depression als auch die bipolare Störung werden verschärft durch die Depletierung von Glutathion. Ausgangsüberlegung der Studie war, dass NAC, ein sicherer und auch aus oraler Gabe bioverfügbarer Prekursor von Glutathion, die depressive Komponente bipolarer Störungen verbessern könnte.

Methodik: Eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Multicenter-Studie an 75 Personen mit bestehender bipolarer Störung
wurde durchgeführt. Es wurde über 24 Wochen 2x täglich 1 g NAC zusätzlich zur Medikation gegeben, gefolgt von einer 4-wöchigen Washout-Phase. Die Primärergebnisse bezogen sich auf die Montgomery Asberg Depression
Rating Scale (MADRS) und den Abstand der Stimmungswechsel.Sekundärergebnisse bezogen sich auf die Bipolar Depression Rating Scale sowie weitere elf Ratings im Zusammenhang mit dem klinischen Status, der Lebensqualität und Funkion.

Ergebnisse: Die Supplementierung mit NAC brachte eine signifikante Verbesserung bei MADRS und bei den meisten Sekundärergebnissen. Bezogen auf die Global Assessment of Functioning Scale und die Social and Occupational Functioning Assessment Scale zeigten sich bereits nach acht Wochen
Verbesserungen, auf MADRS bezogen nach 20 Wochen. Die Verbesserungen verschwanden nach der Auswaschphase. Auf die Häufigkeit
der Stimmungswechsel hatte NAC keinen Einfluss, auch in Bezug auf negative
Wirkungen gab es keinen Unterschied zur Plazebogruppe. Die Wirksamkeit nach 24 Wochen NAC-Supplementierung war in Bezug auf Verbesserung nach MADRS und für neun der zwölf Sekundär-Ratings als mittel bis hoch zu bezeichnen.

Schlussfolgerung: NAC zeigte sich als sichere und wirksame Augmentationstherapie für die depressive Symptomatik bei bipolaren
Störungen.
(1) Berk M, Copolov D, Dean O, et al. N-Acetyl Cysteine as a Glutathione Precursor for Schizophrenia-A Double-Blind,
Randomized, Placebo-Controlled Trial. Biol Psychiatry. 2008 Apr 22 (Epub ahead of print).
(2) Berk M, Copolov D, Dean O, et al. N-Acetyl Cysteine for Depressive Symptoms in Bipolar Disorder-A Double-Blind
Randomized Placebo-Controlled Trial. Biol Psychiatry. 2008 Jun 4 (Epub ahead of print).
Quelle: Medline und vrp-Newsletter Juni 2008
… mit einem Hinweis von PreventNetwork:
Es gibt internationale hypoallergene NAC-Supplemente in Kapselform ohne produktionstechnisch
bedingte Zusätze, die auch bei der angegebenen höheren Dosierung im Allgemeinen sehr gut vertragen
werden. Produkthinweise können bei PreventNetwork erfragt werden. (online@preventnetwork.com).

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18. Mai 2009

Quercetin und Herzgesundheit


Das Bioflavonoid Quercetin ist einer neuen Studie (1) zufolge beteiligt an der Regulierung eines Gens, das vor der Oxidation des LDL-Cholesterin schützt.Dieses Gen, Paraoxonase 1 (PON1), spieltdamit eine wichtige Rolle für die Herzgesundheit. Denn die Oxidation von LDLCholesterin ist verantwortlich für die herzschädigendeWirkung des LDL-Cholesterin.

PON1 ist auch ein Hauptbestandteil eines antiatherosklerotischen
Proteins im DHLCholesterin.In der erwähnten Studie erforschten die
Wissenschaftler die Rolle von Quercetin in der Regulierung der PON1-Expression bei Ratten.Es stellte sich heraus, dass die Tiere, die über
vier Wochen mit Quercetin gefüttert wurden,gegenüber der Kontrollgruppe einen 35%igen Anstieg der PON1-Expression in der Leber
aufwiesen. Die PON1-Aktivität im Serum stieg in diesem Zeitraum um 29%.
Ferner wurde in der Verumgruppe ein Anstieg der Homocystein-Thiolactonase (HCTL) um 23% verzeichnet. Die HCTL ist beteiligt am Homocysteinabbau – erhöhtes Homocystein ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor. Bereits früher wurde von Lakshman, Gottipattiet al. eine Studie zum inversen Zusammenhang
zwischen Serum-PON1 und HCTL sowie der antioxidativen Kapazität von HDL-Cholesterin mit der Schwere kardiovaskulärer Erkrankungen
bei Personen mit Typ-2-Diabetes publiziert

(2).
Ein weiteres interessantes Faktum zeigte sich:
die Zeitverzögerung der Oxidierung des LDLCholesterins mit dem Plasma-HDL der Quercetin- Gruppe war dreimal so lang wie mit dem Plasma-HDL der Kontrollgruppe. Die Autoren stellen fest, dass ihre Ergebnisse
den Schluss nahelegen, dass Quercetin antiatherogenetische Wirkung hat, indem es die PON1-Expression nach oben reguliert und so den Schutz vor LDL-Oxidation erhöht.

(1) Gong M, Garige M, Varatharajalu R, Marmillot P, Gottipatti C, Leckey LC, Lakshman RM. Quercetin up-regulates
paraoxonase 1 gene expression with concomitant protection against LDL oxidation. Biochem Biophys Res Commun. 2009
Jan 10. Published Online Ahead of Print.
(2) Lakshman MR, Gottipatti CS, Narasimhan SJ, Munoz J, Marmillot P, Nylen ES. Inverse correlation of serum
paraoxonase and homocysteine thiolactonase activities and antioxidant capacity of high-density lipoprotein with the severity
of cardiovascular disease in persons with type 2 diabetes mellitus. Metabolism. 2006 Sep;55(9):1201-6.
.
Quellen: vrp Newsletter, Januar 2009; Abstracts von (1) und (2)
… und ein Hinweis von PreventNetwork:

Quercetinreiche Nahrungsmittel sind vor allem Obst und Gemüse, wobei z.B. das Quercetin aus Äpfeln deutlich geringere Bioverfügbarkeit aufweist als das aus Frühlingszwiebeln. Quercetin ist fettlöslich, daher sollten Supplemente mit Quercetin zu Mahlzeiten genommen werden.
Eine wasserlösliche Form des Quercetin, Quercetinchalkon, weist gegenüber Quercetin verbesserte Bioverfügbarkeit auf und ist deshalb vor allem für den therapeutischen höherdosierten Einsatz von besonderem Interesse (da die Aufnahmemenge reduziert werden kann).
Hinweise auf geeignete hypoallergene Produkte können unter online@preventnetwork.com angefordert werden.

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Www.mercola.com

900 Studies show that statin drugs are dangerous

A new paper cites nearly 900 studies on the adverse effects of HMG-CoA reductase inhibitors, also called statins, which are a class of drugs widely used to treat high cholesterol. The review provides the most complete picture to date of reported side effects of statins.
Muscle problems are the best known of statin drugs' adverse side effects, but cognitive problems and pain or numbness in the extremities are also widely reported. A spectrum of other problems, ranging from blood glucose elevations to tendon problems, can also occur as side effects.
The paper summarizes powerful evidence that statin-induced injury to the function of the body's energy-producing cells, called mitochondria, underlies many of the adverse effects that occur to patients taking statin drugs. Statins lower levels of coenzyme Q10, a compound central to the processes of making energy within mitochondria and eliminating dangerous compounds called free radicals.
Higher statin doses and more powerful statins are linked to greater risk of developing side effects.

Sources:
- Eurekalert January 26, 2009
- American Journal of Cardiovascular Drugs 2008;8(6):373-418

Dr. Mercola''s Comments

Statins, which are a class of drugs used to lower your cholesterol, are among the most commonly prescribed medications in the world, and I believe, one of the most unnecessary drugs there are.
Use of statins rose by a whopping 156 percent between 2000 and 2005, rising from 15.8 million people to 29.7 million people. Spending on these drugs jumped from $7.7 billion to $19.7 billion annually over the same period. This is a travesty in light of the overwhelming evidence – nearly 900 studies compiled in the review listed above -- showing the damage statins inflict.
The Dangerous Side Effects of Cholesterol-Lowering Drugs:
Statin drugs are some of the most unnecessary drugs on the market today.
Why?
Because their use is based on a misinformed notion that cholesterol is the nemesis of good health in the first place. I’ve said it before, but it bears repeating:
Cholesterol is not the cause of heart disease.

Making matters worse, statins are also some of the most dangerous and are fraught with side effects.
Confusing matters, however, is the fact that statin drugs oftentimes do not have any immediate side effects, and they are quite effective, capable of lowering cholesterol levels by 50 points or more. This makes it appear as though they’re benefiting your health, and health problems that appear down the line are frequently not interpreted as a side effect of the drug, but rather as brand new, separate health problems.
But there’s an ever-growing body of evidence showing that potentially serious side effects begin to manifest several months after the commencement of therapy.
For starters, some of the possible consequences of taking statins in strong doses, or for a lengthy period of time, include:

* Cognitive loss
* Neuropathy
* Anemia
* Acidosis
* Frequent fevers
* Cataracts
* Sexual dysfunction

Other serious and potentially life threatening side effects include, but are not limited to:

* An increase in cancer risk
* Immune system suppression
* Serious degenerative muscle tissue condition (rhabdomyolysis)
* Pancreatic dysfunction
* Hepatic dysfunction. (Due to the potential increase in liver enzymes, patients must be monitored for normal liver function)

According to the latest review published in the American Journal of Cardiovascular Drugs, adverse effects are dose dependent, and your health risks are also amplified by a number of factors, such as:

* Drug interactions that increase statin potency
* Metabolic syndrome
* Thyroid disease
* Other genetic mutations linked to mitochondrial dysfunction

How Statin Drugs Destroy Your Muscles

The most common side effect is muscle pain and weakness, a condition called rhabdomyolysis. Unfortunately, many older adults are likely unable to distinguish between muscle pain related to a statin effect versus an effect of aging, and therefore adverse effects of statins in older adults may be grossly under-reported.

Researchers have now discovered that there is more than one way this condition can arise as a result of taking statins, including:

* Depleting your body of Co-Q10, a nutrient that supports muscle function. In my view it is medical malpractice to prescribe a statin drug without recommending one take CoQ10, or better yet ubiquinol.

* Altering the ability of skeletal muscle to repair and regenerate due to the anti-proliferative effects of statins. In one recent study, the viability of proliferating cells was reduced by 50 percent at a dose equivalent to 40 milligrams of Simvastatin – the dose per day used in some patients. This could clearly have a negative effect on your skeletal muscles’ ability to heal and repair themselves, and could lead to eventually becoming more or less incapacitated.

* Activating the atrogin-1 gene, which plays a key role in muscle atrophy.

The breakdown of skeletal muscle tissue can in turn also lead to kidney failure.

The industry insists that only 2-3 percent of patients get muscle aches and cramps but according to one study, 98 percent of patients taking Lipitor and one-third of the patients taking Mevacor (a lower-dose statin) suffered from muscle problems!

Adding insult to injury, active people are actually more likely to develop problems from statin use than those who are sedentary. In a study carried out in Austria, only six out of 22 athletes with familial hypercholesterolemia were able to endure statin treatment. The others discontinued treatment because of muscle pain.
The Importance of CoQ10
There are no official warnings in the U.S. regarding CoQ10 depletion from taking statin drugs, and many physicians fail to inform you about this problem as well. Labeling in Canada, however, clearly warns of CoQ10 depletion and even notes that this nutrient deficiency “could lead to impaired cardiac function in patients with borderline congestive heart failure.”
Coenzyme Q10 is an antioxidant compound that is central to the process of energy production within your mitochondria, and in the quenching of free radicals.
Statins have been found to impair mitochondrial function, which leads to increased production of free radicals.
At the same time, statins also lower your CoQ10 levels by blocking the pathway involved in cholesterol production – the same pathway by which Q10 is produced. Statins also reduce the blood cholesterol that transports CoQ10 and other fat-soluble antioxidants.
The loss of CoQ10 leads to loss of cell energy and increased free radicals which, in turn, can further damage your mitochondrial DNA, effectively setting into motion an evil circle of increasing free radicals and mitochondrial damage. This explains why statins are particularly dangerous if you have existing mitochondrial damage, as your body relies on ample CoQ10 to bypass this damage.
High blood pressure and diabetes are linked to higher rates of mitochondrial problems, so if you have either of these conditions your risk of statin complications increases, according to the authors of this latest review.
Additionally, since statins can cause progressive damage to your mitochondria over time, and your mitochondria tend to weaken with age anyway, new adverse effects can develop the longer you’re on the drug.

Said co-author Beatrice Golomb, MD, PhD: "The risk of adverse effects goes up as age goes up, and this helps explain why. This also helps explain why statins' benefits have not been found to exceed their risks in those over 70 or 75 years old, even those with heart disease."
How to Lower Your Cholesterol Naturally
There’s really no reason to take statins and suffer the consequences from these ill-conceived drugs. These simple guidelines have the power to lower your cholesterol naturally, without any dangerous side effects:
If you truly want to normalize your cholesterol levels, following these simple lifestyle changes can get you there:

* First, normalize your insulin levels by eliminating sugar and grains.

* Second, you can take a high-quality krill oil or fish oil that is chock full of beneficial omega-3 fatty acids.

* Eat the right foods for your nutritional type, and eat a good portion of your food raw.

* Additionally, if you are a man, or a woman who is in menopause, you should check your iron levels, as elevated levels of iron can cause major oxidative damage in the blood vessels, heart and other organs. Excess iron is also one of the major contributing factors of cancer risk.

* Regular exercise is another important tool that can help. When you exercise you increase your circulation and the blood flow throughout your body. The components of your immune system are also better circulated, which means your immune system has a better chance of fighting an illness before it has the opportunity to spread.

* Energy Psychology methods such as Emotional Freedom Techniques (EFT) can also be helpful for cholesterol. Read this press release for the possibilities. Doctors Use New Acupressure Technique to Lower Cholesterol and Triglyceride Levels: Medications Unnecessary

* If you are having troubles following this advice (exercising regularly, staying away from sugars, and eating right for your type) then try the hypnosis program I recommend for diet and exercise adherence.

* Avoid smoking and drinking alcohol excessively.

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27. Februar 2009

B-Vitamine zur Prävention der altersabhängigen Makuladegeneration bei Frauen

Ein interessantes Studienergebnis kommt von der Harvard Medical School, Brigham and Women's Hospital (1). In einer randomisierten klinischen Studie konnten William Christen,Sc.D., und Kollegen zeigen, dass die tägliche Supplementierung mit Vitamin B6, B12 und Folsäure mit einer signifikanten Risikominderung (34%) für Altersabhängige Makuladegeneration
einherging. Die Ergebnisse bezeichnen für die Forschergruppe „den bisher überzeugendsten Nachweis“ für die positive Wirkung dieser Substanzen zur Vorbeugung der AMD.

Da die Ergebnisse das Frühstadium der Erkrankung betreffen, könnte diese Supplementierung neben dem Verzicht auf das Rauchen die erste belegbare Präventionsmaßnahme für Personen mit durchschnittlichem Risiko sein.
Die Ergebnisse stammen aus der „Women’s Antioxidant and Folic Acid Cardiovascular Study”, einer randomisierten, doppelblinden,placebokontrollierten Untersuchung, deren
Fragestellung war, ob die Kombination dieser Substanzen kardiovaskuläre Ereignisse bei Frauen mit hohem kardiovaskulärem Risiko vermindern kann.
Teilnehmer der Studie waren 5442 Frauen über 40, die im Gesundheitsbereich arbeiten, die entweder bereits eine kardiovaskuläre Erkrankung
hatten oder mindestens drei Risikofaktoren dafür aufwiesen. Zu Beginn der Studie hatten 5205 Teilnehmer keine Diagnose von AMD. Diese wurden in die vorliegende Untersuchung aufgenommen. Die Teilnehmer wurden randomisiert in zwei Gruppen geteilt, die entweder 2,5 mg Folsäure, 50 mg Vitamin B6 und 1 mg Vitamin B12 bekamen oder entsprechende Placebos. Überprüft wurde, ob sich eine AMD bzw. starke visuelle Beeinträchtigung (von 20/30oder mehr) entwickelte. Nach einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 7,3 Jahren
und Follow-up ergab sich folgendes Bild: In der Behandlungsgruppe entstanden 55 Fälle von AMD, in der Placebogruppe 82, mit einem relativen Risiko von 0,66 (95% CI 0,47-0,93,P=0,02).

In der Behandlungsgruppe bildeten sich ferner 26 Fälle einer schweren Beeinträchtigung der Sehschärfe aus, in der Placebogruppe 44, mit
einem relativen Risiko von 0,59 (95% CI 0,36-0,95, P=0,03).
Beide Ergebnisse sind signifikant. Auch wenn derzeit noch nicht sicher gesagt werden kann, ob die Risikominderung mit der Senkung des
Homocysteinspiegels im Plasma (signifikante Reduzierung in der Verumgruppe (P<0,001) ursächlich zusammenhängt oder vielleicht
andere Mechanismen wie z.B. Eine antioxidative Wirkung auf die Gefäße der
Choroidea verantwortlich sind, ist die positive Wirkung überzeugend.

Zu überlegen ist nach Ansicht der Forscher, ob die divergierenden Ergebnisse in Bezug auf AMD und kardiovaskuläre Erkrankungen möglicherweise darauf hinweisen, dass ein gravierender Unterschied besteht zwischen der
Reaktion des choroidalen Gefäßsystems auf die Senkung des Homocysteinspiegels und der Reaktion des systemischen Gefäßsystems.

(1) William G. Christen; Robert J. Glynn; Emily Y. Chew; Christine M. Albert; JoAnn E. Manson. Folic Acid, Pyridoxine,
and Cyanocobalamin Combination Treatment and Age-Related Macular Degeneration in Women: The Women's Antioxidant
and Folic Acid Cardiovascular Study. Archives of Internal Medicine, 2009; 169 (4): 335
Quelle: Medpage Today 24. Februar 2009
folgt S. 2
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… und ein Hinweis von PreventNetwork:
Geeignete hypoallergene Mikronährstoffsupplemente, deren Einzeldosierung den therapeutischen Einsatz ermöglichen, ohne die Compliance der Patienten zu stark zu beanspruchen, gibt es u.a. Von internationalen Herstellern.
Sie können über Apotheken auch in Europa bezogen werden (z.B. 5-MTHF, Methylcobalamin, Pyridoxal-5-Phosphate). Bezugsquellen auf Anfrage (online@preventnetwork.com).

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27. April 2009
Aufgelesen …

Vitamin D3 und kognitive Leistungsfähigkeit


Osteopenie, Osteoporose, Muskelschwäche, Knochenbrüche, verschiedene Karzinome,
Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen – was sie
verbindet, ist ein Mangel an Vitamin D3. Hinweise gibt es ferner darauf, dass eine adäquate
Vitamin D3-Versorgung mit einer geringeren Inzidenz von Typ-1-Diabetes einhergehen könnte.

Nun kommt ein weiterer interessanter Hinweis dazu: Einige kleinere Studien ließen darauf
schließen, dass der Serumspiegel von 25- Hydroxyvitamin D, der als Parameter für den
Vitamin-D-Status dient, in Verbindung mit dem Auftreten von Demenz bzw. kognitiven
Funktionen stehen könnte. Größer angelegte Studien mit aussagekräftigem Design zu diesem
Zusammenhang fehlten jedoch bisher. Ein britisches Forscherteam um David J. Llewellyn
hat nun die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht (1). Sie erhoben Daten von 1.766 Erwachsenen ab
65 Jahren aus, die am Health Survey for England im Jahr 2000, einer repräsentativen
bevölkerungsbasierten Studie auf nationaler Ebene, teilgenommen hatten. Die kognitive
Funktion wurde mittels Abbreviated Mental Test Score (AMTS) untersucht, außerdem die
Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D zur Bestimmung des Vitamin-D3-Status gemessen.
Es zeigte sich, dass Personen mit normaler kognitiver Funktion höheres Serum-Vitamin-
D3 aufwiesen. In der Personengruppe mit den niedrigsten Vitamin-D3-Spiegeln im Serum war
das Auftreten von Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen mehr als doppelt so
häufig zu beobachten wie in der Gruppe mit den höchsten Vitamin-D3-Spiegeln. Die
Untersuchung bestätigt also die bisherigen Studienergebnisse.

(1) Llewellyn DJ, Langa K, Lang I. Serum 25-Hydroxyvitamin D Concentration and Cognitive Impairment. J Geriatr
Psychiatry Neurol. 2009, Feb 4.
Quelle: vrp Newsletter, März 2009

… und ein Hinweis von PreventNetwork:
Für die Supplementierung von Vitamin D3 in pharmakologischer Dosierung aufgrund ärztlicher
Verordnung stehen auch hypoallergene Monopräparate internationaler Hersteller zur Verfügung.
Hinweise auf geeignete Produkte können unter online@preventnetwork.com angefordert werden.

Calciumaufnahme und Karzinome des Verdauungstraktes

Im Februar veröffentlichte Yikyung Park, ScD, vom National Cancer Institute in den USA die
Ergebnisse einer Datenauswertung über den Zusammenhang zwischen Calciumaufnahme und
Auftreten von Krebserkrankungen des Verdauungstraktes (2). Park stellte fest, dass für Männer und Frauen
mit den höchsten Calciumspiegeln die Häufigkeit von Karzinomen im Verdauungstrakt, besonders für kolorektale Karzinome, signifikant
niedriger war. Für Frauen zeigte sich sogar eine Abnahme des generellen Krebsrisikos bei hohen Calciumspiegeln.
Der günstige Einfluss von Calcium auf die Knochengesundheit wird inzwischen in den
verschiedensten Ernährungsempfehlungen entsprechend berücksichtigt und liegt bei 1200 mg/Tag für Personen ab 50 Jahren. Zwar
gibt es durchaus widersprüchliche Aussagen zum Thema Milchprodukte, Calcium und Karzinome, die Autoren weisen jedoch darauf
hin, dass gerade für kolorektale Karzinome ein umgekehrter Zusammenhang zwischen Höhe der Aufnahme und Krebshäufigkeit gut belegt
sei.

Die hier zugrundegelegten Daten wurden mittels Fragebogen erhoben, und zwar unter
293.907 Männern und 198.903 Frauen zwischen 50 und 71 Jahren aus sechs amerikanischen
Staaten und zwei Großstädten, die alle Teilnehmer an der NIH-American Association
of Retired Persons Diet and Health Study waren. Die Erstaussendung erfolgte 1995 und
1996, mit Follow-Up bis 2003. Für die Auswertung in Bezug auf Eierstock- bzw.
Endometriumkrebs wurden Frauen mit vorangegangener Ovarektomie oder Hysterektomie
ausgeschlossen. Die Hälfte der Männer und 57% der Frauen gaben an, calciumhaltige Multivitamin/
-mineralpräparate zu nehmen, 14% der Männer und 41% der Frauen gaben an, dass sie
Calciumsupplemente nehmen. Innerhalb einer siebenjährigen Verlaufskontrolle erkrankten
36.965 Männer und 16.605 Frauen an einem Karzinom. Erhöhte Calciumaufnahme war mit
einer nichtlinearen Reduktion an Krebserkrankungen bei Frauen verbunden, wenn die
tägliche Calciumaufnahme bei 1.300 mg/Tag lag, nicht jedoch darunter. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen wurde
ein inverser Zusammenhang zwischen Calciumaufnahme und Karzinomen des Verdauungstraktesverzeichnet. Zwischen dem höchsten
und dem niedrigsten Quintil ergab sich für Männer eine Reduktion des relativen Risikos um 16%, für Frauen um 23%. Am deutlichsten
war der Zusammenhang für kolorektales Karzinom (für Männer 21%, für Frauen 28%). Keinerlei Zusammenhang wurde festgestellt für
die Inzidenz von Mamma- bzw. Prostatakarzinom. Obwohl es sich bei dieser Erhebung nicht um eine doppelblinde klinische Studie handelt,
Angaben über Ernährung nur einmal zu Beginn der Untersuchung erhoben und keine Angaben über die Ernährung in früheren Lebensabschnitten erfragt wurden, kann trotzdem festgestellt werden, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen hoher Calciumaufnahme und verringertem Risiko für Karzinome des Verdauungstraktes gibt.
(2) Park Y, Leitzmann MF, Subar AF, Hollenbeck A, Schatzkin A. Dairy food, calcium, and risk of cancer in the NIH-AARP
Diet and Health Study. Arch Intern Med 2009; 169: 391-401.
Quelle: Medpage today, 23. Februar 2009

und ein Praxistipp von PreventNetwork:
Die Bioverfügbarkeit der verschiedenen Calciumverbindungen ist sehr unterschiedlich! So nimmt der
Organismus z.B. von 500 mg Calcium aus Ca-Citrat mehr Ca auf als von 2000 mg Calcium aus Ca-
Carbonat. Dieser Umstand ist relevant für die erforderliche Dosierung von Calciumsupplementen.